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Beim Schneider z‘Kempfing

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Heute: Kempfing Haus Nr. 4

Früher: Kempfing Haus Nr. 6


Erklärung:

Der Hofname „Schneider“ ist personenbezogen (siehe z.B. 1627). Das Anwesen wurde 1907 zertrümmert. Die Hofstelle ist mit einem Rest von 0,192 ha auf die neue Hausnummer 6, heute Kempfing, Hausnummer 4, übergegangen. Der Hofname „Schneider“ existiert in Kempfing nicht mehr.


Laut Familienbuch des Archivs des Erzbischöflichen Ordinariats München waren die ersten Eigentümer, leider undatiert, der Johann Schneider, Zollershuber, 1648 verstorben mit seiner Ehefrau Magdalena, 1626 verstorben.

Im Jahre 1627 ehelichte dann der Hofnachfolger Hans Schneider seine Frau Anna, Tochter des Stefan Rath von Moosinning. Ihnen folgten, leider ebenfalls wieder undatiert, der Balthasar Schneider und die Barbara Schneider, letztere mit 57 Jahren 1684 verstorben.

Im Jahre 1634 ehelichte schließlich der Heinrich Schneider die 1605 geborene Anna Mühlpointner und 1684 wurde neuer Hofeigentümer der Kaspar Buchmaier, der in diesem Jahr die Katharina Jahrgang 1655, geborene Huber ehelichte. Diese heiratete dann nach dem Tod von Kaspar 1695 den Georg Loidl, 1731 mit 64 Jahren verstorben.

Georg Loidl wiederum heiratete nach dem Ableben von Katharina in zweiter Ehe 1721 eine Maria Gerbl. Das Anwesen ging dann 1804 an denJohann Rößl mit 10 Tagwerk über und 1839 wurde Besitznachfolger wohl deren Sohn Georg Rößl. Noch im selben Jahr wurden laut Staatsarchiv München, Rustikalkataster, schließlich durch Einheirat der Josef Eberl und die Therese, geborene Rößl die neuen Eigentümer.

Im Jahre 1873 ging das Anwesen an den (vermutlich) Sohn Georg Rößl mit 21,45 Tagwerk Grund und Boden über.

1907 wurde das Anwesen zertrümmert, die Hofstelle mit einem Rest von 0,192 ha von Mathias Adlberger, siehe auch Haus- und Hofgeschichte „beim Zollner z’Kempfing“, erworben und dem Hauptanwesen, heute Kempfing Haus Nr. 4, zugeschlagen.


Hier endet die Hofgeschichte „beim Schneider z‘Kempfing“.



 
 
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