Beim Moosbauer
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Früher: Moosinning 108
Erklärung:
Das Anwesen lag mitten im Moos, etwa beim „Maurersepp“.
Nach Brand im Jahre 1871 nicht wieder aufgebaut, stattdessen neu errichtet in Eichenried an der Schulstraße 4.
Laut Staatsarchiv München, Umschreibkataster hatte der Jell Josef aus Pliening 1844 in das Obersandl-Anwesen in Moosinning eingeheiratet.
Anmerkung:
Das Obersandl-Anwesen steht auch heute noch in der Moosinninger Sonnenstraße, siehe auch „beim Weltmensch“.
1852 verkaufte er das Anwesen (heute Sonnenstr. 15) und behielt dabei 7,29 Tgw. Grund zurück und hat darauf in der Nähe vom Maurersepp, heute Familie Mair, siehe auch „beim Maurersepp“, ein neues Haus gebaut.
Im Jahre 1866 ersteigerte die Hypotheken- und Wechselbank München das 13,39 Tagwerk große Anwesen. Nach Grundsteuerkataster sind ihm und seiner Ehefrau Ursula jedoch die genannten Grundstücke „bei der Versteigerung eigentümlich verblieben“. Noch im selben Jahr verkaufte die Bank das Anwesen an Johann Georg Wagner aus Friedersried bei Roding um 1.600 florint.
Laut Geistlichem Rat Josef Forster brannte das Anwesen in der Nacht vom 4./5. Juli 1870 ab, nach Quelle 2 Staatsarchiv München Umschreibkataster erst im Jahre 1876 und wurde an anderer Stelle inder Eichenrieder Schulstraße 4 mit Wohnhaus, Stall und Stadel neu errichtet.
Hier endet die Geschichte vom Bauer im Moos.



