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Beim Steinhansl

  • vor 3 Stunden
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Früher: Moosinning, Haus Nr. 65, davor Haus Nr. 67


Erklärung:

Die Lage des Anwesens war im heutigen Baugebiet „Zur Alm“. Die Gebäude wurden bereits 1921 abgebrochen.


Laut Familienbuch des Archivs des Erzbischöflichen Ordinariats München war der erste Eigentümer 1815 der Weiler Clement (1795 bis 1869), ein Weber, der in diesem Jahr die Maria Eschbaumer, Schmiedmeisterstochter (1791 bis 1872) ehelichte.

Anmerkung:

Es ist davon auszugehen, dass die Maria vom Obern-Schmied in Moosinning, heute Familie Eder herstammt.


Im Jahre 1855 ging der Besitz über an den Sohn Weiler Clement, geboren 1817, der im selben Jahr die Maria Glas, geboren. 1823 ehelichte. Das Anwesen mit 42 Tagwerk hatte er von den Eltern C. u. M. Weiler erhalten.

1873 wurde das Anwesen mit jetzt 33,83 Tagwerk Grund und Boden von Frech Lorenz und Katharina für 3.800 Gulden gekauft und 1901 laut Staatsarchiv München, Grundsteuerkataster wahrscheinlich von der Tochter Frech Magdalena und ihrem Ehemann Killi Johann übernommen. Beide wurden Eigentümer durch Übernahme, Ehe und Ehevertrag.

1909 ist ebenso die Gütergemeinschaft von Killi Johann und Magdalena Frech eingetragen.

1921 wurde das Haus abgebrochen, das Anwesen 1922 zertrümmert und im gleichen Jahr an die Bayerische Siedlungs- und Landesbank München verkauft.


Hier endet die Geschichte „beim Steinhansl“.



 
 
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